Grundsatz

  • Wir erhalten preisgünstigen und marktgerechten Wohnraum, entziehen unsere Liegenschaften der Spekulation, unterstützen aktiv den gemeinnützigen Wohnungsbau und richten unsere Tätigkeiten auf langfristige Aspekte aus.
  • Es ist uns wichtig, dass sich die Genossenschafterinnen und Genossenschafter in der BBZ wohl und heimisch fühlen.
  • Das Funktionieren unserer Genossenschaft beruht zu einem wesentlichen Teil auf dem aktiven Mitwirken der Genossenschafterinnen und Genossenschafter. Der Vorstand will nicht in allen Bereichen eine Vorreiterrolle übernehmen, sondern erwartet und unterstützt initiative und aktive Genossenschafterinnen und Genossenschafter.

Baustruktur

  • Der Charakter unserer Siedlungen soll wenn möglich beibehalten werden.
  • Die Werterhaltung unserer Liegenschaften hat eine zentrale Bedeutung.
  • Bei Investitionen werden im Rahmen des finanziell Vertretbaren ökologische Aspekte berücksichtigt.
  • Wir erstellen keine neuen Siedlungen und tätigen weitere Akquisitionen nur zur Verbesserung der bestehenden Siedlungsstrukturen.
  • Unsere Wohnungen sollen markt- und bedürfnisgerecht, familienfreundlich und preisgünstig sein.

Betrieb

  • Unser Vorstand handelt politisch und konfessionell neutral, arbeitet transparent, ist verschwiegen bei persönlichen Angelegenheiten und ein motiviertes Führungsorgan.
  • Unsere Verwaltung wird wirtschaftlich und effizient geführt. Sie ist kundennah und bietet mieterorientierte Dienstleistungen an.
  • Unser technischer Dienst ist ein mieterorientierter, freundlicher, fachlich kompetenter, effizienter und teamfähiger Dienstleistungsbetrieb.
  • Alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zur Diskretion verpflichtet.

Finanzen

  • Wir wollen die finanziellen Mittel zielgerichtet einsetzen.
  • Wir betreiben keine Spekulation.
  • Wir wollen das benötigte Kapital günstig beschaffen und bei Investitionen alle Subventionsmöglichkeiten ausschöpfen.
  • Die langfristige Sicherheit soll erreicht werden durch eine sichere Geldanlage, ausreichende Rückstellungen und Abschreibungen.
  • Die Buchführung erfolgt nach den Richtlinien des Schweizerischen Verbandes für Wohnungswesen (SVW).

Grünflächen

  • Die Grünflächen und Baumbestände bilden einen wesentlichen Bestandteil unserer Siedlungen.
  • Bei der Pflege sollen ökologische Aspekte berücksichtigt werden und es wird auf die vielseitige Nutzung geachtet.

Kommunikation/Information

  • Die Kommunikation innerhalb der Siedlungen und Hausgemeinschaften sowie mit dem Vorstand und der Verwaltung ist uns wichtig.
  • Der Vorstand informiert die Genossenschafterinnen und Genossenschafter über wichtige Entscheide.
  • Wir kommunizieren offen, ehrlich und regelmässig.

Mieter

  • In den Liegenschaften soll eine durchmischte, aktive Mieterschaft wohnen und leben.
  • Von allen Mieterinnen und Mietern erwarten wir gegenseitige Toleranz. Alle Mieterinnen und Mieter sollen in rücksichtsvolle Hausgemeinschaften eingegliedert sein.
  • Wir achten die verschiedenen Charaktere unserer Siedlungen und stellen nach Möglichkeit Freiräume und Geräte zur Verfügung, um ein aktives Mitwirken unserer Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu fördern.
  • Die Mieterinnen und Mieter sollen am genossenschaftlichen Leben aktiv teilnehmen.

April 1997