BBZ-Mitarbeiter Juliano De Paula, der bereits seit neun Jahren bei uns arbeitet, greift diese Beobachtungen kreativ auf und schafft zusätzliche Rückzugsorte für Tiere. Er hat bereits im Februar damit begonnen, Insektenhotels und verschiedene Tierbehausungen zu bauen. Insgesamt entstanden bis heute rund 35 solcher Strukturen in unserer Stammsiedlung.

Ein besonderes Highlight ist eine pyramidenförmige Konstruktion, die als vielseitiger Lebensraum dient. Im unteren Bereich befindet sich ein geschütztes Igelhaus mit eigenen Eingängen, sodass sich die Tiere dort sicher zurückziehen können. Gleichzeitig bieten die unterschiedlichen Ebenen auch Vögeln und zahlreichen Insekten Platz.

Viele der Behausungen bestehen aus Totholz, Ästen oder natürlichen Materialien. In solchen Strukturen sammeln sich mit der Zeit Mikroorganismen, Käfer und andere kleine Lebewesen, wodurch ein kleiner, lebendiger Naturraum entsteht, der sich stetig weiterentwickelt. Einige der Totholzhaufen werden zusätzlich mit Paletten oder ähnlichen Materialien als natürlichem Regenschutz versehen.

Auch Wildhecken spielen eine wichtige Rolle: In ihnen finden Insekten Schutz und Nahrung. Deshalb werden diese Hecken nur etwa alle zwei Jahre zurückgeschnitten, damit sich dort möglichst viele Tiere ansiedeln können.

Mit diesen kreativen Ideen tragen Juliano und die anderen Kollegen aus den Technischen Diensten der BBZ dazu bei, unsere Siedlung noch lebendiger, vielfältiger und tierfreundlicher zu gestalten.